Kurs Psychosomatische Grundversorgung – Husum (Schleswig-Holstein)
Husum, St. Peter-Ording (Schleswig-Holstein)
Wir planen für 2027 einen 50-Stunden-Kompaktkurs Psychosomatische Grundversorgung in Husum und der Region St. Peter-Ording (Wattenmeer). Der Kurs richtet sich an Ärzt:innen der Allgemeinmedizin, Frauenheilkunde & Geburtshilfe sowie Kinder- und Jugendmedizin. Merken Sie sich unverbindlich vor – Vorgemerkte werden zuerst über den konkreten Termin und den Veranstaltungsort informiert.
Gute Anreise aus: Hamburg (2 h)
Für wen?
Unverbindliche Vormerkung
Vormerken für 2027
Merken Sie sich für Ihre Wunschregion vor – Vorgemerkte werden zuerst über Termin und Veranstaltungsort informiert.
Psychosomatische Grundversorgung
50 Stunden Kompaktkurs (Anreisetag + 5 Kurstage) – geplant für 2027.
Husum, Schleswig-Holstein unverbindlich vormerken
Wir informieren Sie zuerst, sobald ein Kompaktkurs Psychosomatische Grundversorgung in Husum (St. Peter-Ording, Schleswig-Holstein) terminiert wird.
Auf einen Blick
Kursdetails
Alle wichtigen Informationen zum geplanten Kompaktkurs in Husum (St. Peter-Ording).
Termin
In Planung für 2027
Konkrete Termine werden bekanntgegeben. Vorgemerkte werden zuerst informiert.
Region
Husum
St. Peter-Ording, Schleswig-Holstein
Kursgebühr
995,00 EUR
zzgl. Tagungspauschale
Fortbildungspunkte
50 CME-Punkte
Kategorie H (Ärztekammer Schleswig-Holstein)
Teilnehmerzahl
Max. 20 Teilnehmer:innen
Kleine Gruppe, intensives Lernen
Wissenschaftliche Leitung

Dr. med. Nadja Schlegel
Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Chefärztin Median Kinderklinik Bad Kösen
Kursinhalte & Curriculum
50 Stunden Patientenzentrierte Kommunikation
Curriculum
- 20 Stunden Theoretische Grundlagen
- 30 Stunden Ärztliche Gesprächsführung
KV-Abrechnung
Nach Abschluss des Kurses können folgende Leistungen bei der Kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet werden:
- GOP 35100:Differentialdiagnostische Klärung psychosomatischer Krankheitszustände
- GOP 35110:Verbale Intervention bei psychosomatischen Krankheitszuständen
Der Kurs erfüllt die Voraussetzungen nach § 7 Abs. 1 der Psychotherapie-Vereinbarung.
Themenfelder
- Regulationsstörungen (Schlaf, Schmerz, funktionelle Beschwerden)
- Beziehungsdynamiken im Behandlungskontext
- Psychische Symptome im Lebensverlauf
- Somatisierungsstörungen und Konversionsstörungen
- Angststörungen
- ADHS, Impulskontrolle und Teilleistungsstörungen
- Essstörungen (Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Adipositas)
- Nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten
- Depression, Zwang und Persönlichkeitsakzentuierung
- Vermeidungsverhalten und Phobien
- Suizidalität – Erkennen und Handeln
- Angehörige psychisch Erkrankter
Anerkennung
50 Fortbildungspunkte (Kategorie H) • Anerkennung für die FA-Weiterbildung Kinder- und Jugendmedizin, Allgemeinmedizin sowie Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Pflichtbestandteil der Facharzt-Weiterbildung für:
- • Allgemeinmedizin
- • Frauenheilkunde und Geburtshilfe
- • Kinder- und Jugendmedizin (seit 2024 verpflichtend!)
- • Zusatz-Weiterbildung Sexualmedizin
Bundesweite Gültigkeit: Bei einer Landesärztekammer anerkannte Kurse werden gemäß BÄK-Richtlinie von allen anderen Ärztekammern anerkannt.
Ihr Kompetenzerwerb – Nach dem Kurs können Sie:
- Kooperative Arzt-Patient-Beziehungen aktiv gestalten
- Kommunikationstechniken gezielt anwenden (z.B. Motivational Interviewing)
- Psychosomatische Störungsbilder erkennen und differentialdiagnostisch einordnen
- Eigene Reaktionen auf Patient:innen reflektieren (Selbstwahrnehmung)
- Maßnahmen zur Selbstfürsorge und Burnout-Prophylaxe umsetzen
Methodik
- Bio-psycho-soziales Krankheitsverstehen
- Psychoanalytische, verhaltenstherapeutische und systemische Perspektiven
- Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing)
- Ärztliche Gesprächstechniken und verbale Interventionen
- Ressourcenaktivierung und Entspannungstechniken
- Selbstreflexion im Umgang mit Patient:innen
- Kommunikation im Mehrpersonensetting
- Zusammenarbeit mit Angehörigen und dem Helfersystem
Didaktische Formate
- Interaktive Methoden
- Lerndidaktik
Ablauf Kompaktkurs Psychosomatische Grundversorgung
Programmübersicht
Der geplante Ablauf des Kompaktkurses – Anreisetag plus fünf Kurstage.
- 18:00 – 19:30Einführung in die Psychosomatische Grundversorgung
- 20:00 – 21:30Medien und seelische Krisen
- 08:00 – 09:30Entwicklungspsychologie und dysfunktionale seelische Funktionen
- 10:00 – 11:30Bio-psycho-soziales Krankheitsverstehen
- 12:15 – 13:45Essstörungen erkennen und verstehen
- 14:00 – 15:30Embodiment – Körperpsychotherapie
- 20:00 – 21:30Vernachlässigung – frühe Traumata – PTBS
- 08:00 – 09:30Gesprächstechnik für Kurzinterventionen
- 10:00 – 11:30Selbstkompetenz und Selbstwirksamkeit fördern
- 12:15 – 13:45Aktive Selbstfürsorge
- 14:00 – 15:30Psychosomatische Grundbegriffe
- 20:00 – 21:30Filmszenen und Reflektion
- 08:00 – 09:30Indikationsstellung ambulant, tagesklinisch, stationär
- 10:00 – 11:30Selbstverletzendes Verhalten und suizidale Krisen
- 12:15 – 13:45Überbringen schlechter Nachrichten
- 14:00 – 15:30Fortsetzung Embodiment – Körperpsychotherapie
- 20:00 – 21:30Hypnotherapeutische Entspannungstechniken
- 08:00 – 09:30Szenisches Verstehen und Embodiment am Fall
- 10:00 – 11:30Psychodynamik von Suchterkrankungen
- 12:15 – 13:45Fortsetzung Suchterkrankungen
- 14:00 – 15:30Spezielle Neurosenlehre
- 20:00 – 21:30Familiendynamik und Sucht (Filmreflektion)
- 08:00 – 09:30Gerontopsychiatrie vs. Kinder- und Jugendpsychiatrie
- 10:00 – 11:30Fortsetzung: Triadische Kommunikation
- 12:15 – 13:45Vernetzung, Feedback, Abschied
Fakultative Balint-Seminare
Zur Vervollständigung der Ausbildung in psychosomatischer Grundversorgung benötigen Sie 30 bzw. 15 Balint-Doppelstunden, die fakultativ gebucht werden können.
Nutzen
Wie Sie ganz persönlich profitieren
Über den fachlichen Kompetenzerwerb hinaus profitieren Sie auch persönlich.
Burnout-Prophylaxe & Selbstfürsorge
- Stressreduktion durch kollegialen Austausch
- Entspannungstechniken für den Praxisalltag
- Gesunde „innere Distanz" zur Vermeidung von Compassion Fatigue
Verbesserte Arzt-Patient-Beziehung
- Besserer Umgang mit „schwierigen" Patient:innen
- Erkennen von Interaktionsfallen
- Gesteigertes Selbstvertrauen in emotionalen Gesprächen
Berufliche Zufriedenheit & Persönliches Wachstum
- Höhere Arbeitszufriedenheit durch gestärktes Kompetenzgefühl
- Selbstreflexion und persönliche Entwicklung
- Mehr Sicherheit in der psychosomatischen Diagnostik
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Kompaktkurs Psychosomatische Grundversorgung.