Allgemeine Teilnahmebedingungen (ATB)
für Fortbildungen zur Psychosomatischen Grundversorgung
1. Anmeldung und Vertragsschluss
Mit der Anmeldung zu einer Fortbildung zur Psychosomatischen Grundversorgung gibt die Teilnehmerin / der Teilnehmer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Teilnahmevertrages ab. Der Vertrag kommt mit der schriftlichen Bestätigung durch den Veranstalter zustande.
2. Zugangsvoraussetzungen
Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an approbierte Ärztinnen und Ärzte. Mit der Anmeldung bestätigt die Teilnehmerin / der Teilnehmer, dass sie / er die genannte Zugangsvoraussetzung erfüllt. Der Veranstalter ist berechtigt, bei Nichterfüllung der Zugangsvoraussetzung die Teilnahme auszuschließen. Ein Anspruch auf Rückerstattung der Teilnahmegebühr besteht in diesem Fall nicht.
3. Teilnahmegebühr
Die Teilnahmegebühr ist nach Erhalt der Rechnung innerhalb der dort genannten Frist fällig. Erst nach vollständigem Zahlungseingang besteht ein Anspruch auf Teilnahme.
4. Stornierung und Rücktritt durch Teilnehmende
Bei einer Stornierung der Anmeldung durch die Teilnehmerin / den Teilnehmer gelten folgende Regelungen:
Bis 54 Tage vor Veranstaltungsbeginn (maßgeblich ist der Eingang der schriftlichen Stornierung beim Veranstalter) wird die Teilnahmegebühr abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 40,00 € erstattet.
Bei einer Stornierung ab 53 Tage bis einschließlich 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn wird eine Stornogebühr in Höhe von 40 % der Teilnahmegebühr erhoben.
Bei einer Stornierung ab 13 Tage bis einschließlich 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn wird eine Stornogebühr in Höhe von 60 % der Teilnahmegebühr erhoben.
Bei einer Stornierung weniger als 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn oder bei Nichterscheinen wird die volle Teilnahmegebühr (100 %) fällig. Eine Erstattung erfolgt nicht.
Die Benennung einer geeigneten Ersatzteilnehmerin / eines geeigneten Ersatzteilnehmers ist nur mit vorheriger Zustimmung des Veranstalters möglich und berührt die Stornoregelung nicht automatisch.
5. Änderungen, Absage der Veranstaltung, höhere Gewalt
Der Veranstalter behält sich vor, Veranstaltungen aus wichtigem Grund abzusagen oder in zumutbarem Umfang zu ändern. Wichtige Gründe sind insbesondere: unvorhergesehene wirtschaftliche oder politische Ereignisse, höhere Gewalt, Erkrankung oder kurzfristige Verhinderung von Referentinnen oder Referenten, behördliche Anordnungen oder vergleichbare Umstände. In diesen Fällen bestehen keine Schadenersatzansprüche gegenüber dem Veranstalter. Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden erstattet; weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Programmänderungen, insbesondere im Hinblick auf Referenten oder Inhalte, berechtigen nicht zum Rücktritt oder zur Minderung der Teilnahmegebühr, sofern der Gesamtcharakter der Veranstaltung gewahrt bleibt.
6. Haftung
Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt auf eigene Verantwortung. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Personen- oder Sachschäden, die im Zusammenhang mit der An- und Abreise sowie während des Aufenthalts am Veranstaltungsort entstehen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Eine Haftung für mitgebrachte Gegenstände wird nicht übernommen.
7. Schweigepflicht
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterliegen hinsichtlich sämtlicher im Rahmen der Veranstaltung bekannt werdender Informationen über Patientinnen und Patienten sowie über andere Gruppenmitglieder der gesetzlichen Schweigepflicht. Mit der Anmeldung verpflichten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, alle persönlichen, beruflichen und patientenbezogenen Informationen, die im Rahmen der Veranstaltung bekannt werden, streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung besteht auch über das Ende der Veranstaltung hinaus fort.
8. Besondere Regelungen für mehrtägige Veranstaltungen und Auslandsveranstaltungen
8.1 Kein Reisevertrag
Bei mehrtägigen Veranstaltungen, insbesondere bei Veranstaltungen im Ausland, handelt es sich ausschließlich um eine Fortbildungs- bzw. Seminarleistung. Der Veranstalter erbringt keine Reiseleistungen im Sinne der §§ 651a ff. BGB und tritt nicht als Reiseveranstalter oder Reisevermittler auf.
8.2 An- und Abreise, Unterkunft
An- und Abreise sowie Unterkunft sind nicht Bestandteil des Teilnahmevertrages. Die Organisation und Bezahlung von An- und Abreise, Unterkunft sowie Verpflegung obliegen ausschließlich der Teilnehmerin / dem Teilnehmer. Der Veranstalter übernimmt hierfür keinerlei Haftung oder Verantwortung.
8.3 Haftung bei Auslandsveranstaltungen
Bei Veranstaltungen im Ausland übernimmt der Veranstalter keine Haftung für Leistungen Dritter, insbesondere für Fluggesellschaften, Hotels, Transportunternehmen oder sonstige lokale Dienstleister. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tragen selbst Sorge für ausreichenden Versicherungsschutz (z. B. Kranken-, Reise- und Haftpflichtversicherung).
8.4 Nichterscheinen, Teilabbruch
Ein Nichterscheinen an einzelnen Veranstaltungstagen, eine verspätete Anreise oder eine vorzeitige Abreise berechtigen nicht zu einer anteiligen Erstattung der Teilnahmegebühr.
8.5 Reisedokumente und gesetzliche Vorgaben
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind selbst verantwortlich für: das Mitführen gültiger Reisedokumente, die Einhaltung der Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen, die Beachtung landesspezifischer gesetzlicher Vorgaben.
9. Widerrufsbelehrung
9.1 Geltungsbereich
Diese Widerrufsbelehrung gilt ausschließlich für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Schließen Sie den Vertrag hingegen als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB – also in Ausübung Ihrer gewerblichen, selbständigen oder beruflichen Tätigkeit – besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Maßgeblich ist der überwiegende Zweck Ihrer Buchung und nicht allein Ihre Berufsbezeichnung oder Ihr Beschäftigungsverhältnis.
9.2 Widerrufsrecht für Verbraucher
Soweit Ihnen als Verbraucher nach den gesetzlichen Vorschriften ein Widerrufsrecht zusteht und dieses nicht gesetzlich ausgeschlossen ist, haben Sie das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns mittels einer eindeutigen Erklärung über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Hierfür stehen Ihnen folgende Wege zur Verfügung:
- Online-Widerrufsformular – schnellster Weg, mit Eingangsbestätigung per E-Mail.
- E-Mail: info@nadja-schlegel.de
- Postalisch: Dr. med. Nadja Schlegel, Am Schänkenberg 4, 08459 Neukirchen/Pleiße
Bitte geben Sie – soweit vorhanden – Ihre Buchungs- bzw. Vorgangsnummer an. Sie können auch das gesetzliche Muster-Widerrufsformular verwenden; dessen Verwendung ist jedoch nicht vorgeschrieben. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung der Widerrufserklärung.
9.3 Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, erstatten wir Ihnen alle von Ihnen erhaltenen Zahlungen unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Ihre Widerrufserklärung bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Ihnen entstehen dadurch keine Entgelte.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen. Dieser entspricht dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der vertraglich vorgesehenen Dienstleistungen.
Soweit kein Widerrufsrecht besteht oder dieses nach den gesetzlichen Vorschriften ausgeschlossen ist, finden ausschließlich die für die jeweilige Buchung vereinbarten Stornobedingungen (Ziffer 4) Anwendung.
10. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Veranstalters.